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| Aus dem Tagebuch eines jungen Hundes
von Margret Hauff Sonntag 7.30 Aufgestanden und Streckerchen gemacht, in den Garten gegangen, Bäumchen beschnuppert - roch fein - Bein gehoben. 8.00 Futternapf umgestoßen, alles pitsch-patsch, Haue gekriegt. 8.45 In Küche gewesen, rumgeschnuppert, rausgeflogen, Küche ist "Pfui". 9.00 In Herrchens Arbeitszimmer gewesen, kleinen Teppich Fransen abgeknabbert, rausgeflogen, Haue gekriegt, Arbeitszimmer ist auch "Pfui". 9.30 In Diele kleine Pfütze gemacht, mit Nase eingetunkt worden, weil Pfütze in Diele machen "Pfui", mich sehr geschämt. 9.45 Frauchen einen Handschuh genommen, damit gespielt, Frauchen wußte nicht wo er war, ich auch nicht. 10.15 Zeitung von Couchtisch gezogen, feine Spieljagd mitgemacht bis ganz kleine Schnitzel, ist "Pfui", Haue gekriegt. 10.45 Viel langweilig, nachgedacht, was tun, auf Couch gehopst und auf weiches Kissen gekuschelt, runtergeschmissen, rausgeflogen. 11.00 Stück altes Brot gekriegt, wollte aber lieber Leberwurst, Brot wurde wieder weggenommen, ich leise geknurrt, Haue gekriegt. 11.20 Wieder in Küche gewesen, da zu fein roch, sehr schöne Scheibe Fleisch genommen, wieder Haue gekriegt, Fleisch nehmen ist "Pfui". 11.30 In Garten gegangen, fein gespielt, Mistkäfer verfolgt, Spinnen gefressen -schmecken nicht besonders- tiefes Loch gebuddelt, Hühnchen gejagt, alles sehr interessant, aber "Pfui". 12.30 Allein auf Straße gerannt, fein mit Roßäpfeln gespielt, dann gefressen -muß sagen aparter Geschmack- aber leider auch "Pfui". 13.00 Hurra - zum Fressi gerufen worden - Hammelbacke mit Reis - großartig geschmeckt - Frauchen zum Dank Hände geleckt, Lecken ist "Pfui". 13.30 Hausruhe von ganzer Familie, ich in Körbchen nachgedacht, alles "Pfui" - wozu kleiner Hund auf der Welt?! |
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Möchten Sie für ca. 12 bis 15 Jahre einen tollen
Gefährten,
der mit Ihnen durch "dick und dünn" geht |